GmbH und UG
- Jahresabschluss mit Bilanz, E-Bilanz und Offenlegung
- Geschäftsführergehalt, Tantieme, verdeckte Gewinnausschüttung
- Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung
Steuerberatung · Erding · Landkreis und München-Ost
Achleitner Steuerberatung arbeitet für GmbHs und UGs, Einzelunternehmer und Freiberufler, Ärzte und Heilberufe sowie Vereine und Stiftungen. Keine Konzernstrukturen, keine internationalen Verrechnungspreise, keine Selbstanzeigen. Diese Klarheit spart beiden Seiten das Vorgespräch, in dem sich herausstellt, dass es nicht passt.
02 — Digitaler Erstfragebogen
Bis vor kurzem lief das Onboarding über einen vierseitigen Bogen als PDF, ausgedruckt, ausgefüllt, eingescannt, per E-Mail zurück — und danach kamen drei Rückfragen. Jetzt beantworten Sie vier Fragen im Browser und sehen sofort, was das Mandat etwa kostet und wie es weitergeht.
Konzeptstudie — es werden keine Daten gesendet oder gespeichert.
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Im echten Betrieb entsteht daraus direkt ein Mandatsentwurf: Leistungsumfang, Honorar, Belegweg und Fristen. Sie bekämen innerhalb von zwei Werktagen einen Terminvorschlag und die Unterlagenliste für das Erstgespräch.
03 — Leistungen
Wir arbeiten nicht mit Paketnamen, sondern mit Positionen. Jede Leistung unten ist einzeln beauftragbar — und jede steht mit ihrer Rechtsgrundlage im Steuerberatungsvertrag, damit Sie wissen, wofür Sie zahlen.
Block 01
Der monatliche Takt der Kanzlei. Was bis zum 5. bei uns liegt, ist bis zum 20. ausgewertet.
Block 02
Einmal im Jahr, dafür mit Vorlauf: die Unterlagenliste kommt im Februar, nicht im November.
Block 03
Die Gespräche, die nicht monatlich anfallen, aber über Jahre wirken. Terminiert, vorbereitet, mit schriftlichem Ergebnis.
04 — Der Weg eines Belegs
Das Wichtigste an einer Buchhaltung ist nicht die Software, sondern der Takt. Wenn jeder weiß, was wann wo liegt, entstehen keine Rückfragen und keine verspäteten Meldungen. So läuft ein Beleg bei uns durch — und das sind die Termine, an denen Sie uns messen können.
Diagramm seitlich scrollbar →
05 — Digitalisierung der Buchhaltung
Jeder Beleg, den wir nicht selbst erfassen müssen, senkt Ihr Honorar. Deshalb steht am Anfang jedes Mandats die Frage, wie Belege und Bankdaten zu uns kommen. Vier Bausteine, einzeln einführbar — Sie müssen nicht alles auf einmal umstellen.
Sie fotografieren den Bon oder laden die Rechnung als PDF ins Portal. Die Texterkennung liest Betrag, Datum und Steuersatz vor, wir prüfen und buchen. Das Original dürfen Sie danach behalten — archiviert wird die digitale Fassung.
Die Umsätze Ihres Geschäftskontos laufen täglich ein, statt monatlich als Auszug. Offene Posten und Zahlungen finden dadurch von selbst zusammen, und die Kontenabstimmung ist erledigt, bevor der Monat vorbei ist.
Wer Bargeld einnimmt, braucht eine Kasse, die aufzeichnungspflichtig richtig arbeitet: Einzelaufzeichnung, technische Sicherheitseinrichtung, täglicher Abschluss. Wir prüfen die Einrichtung einmal gründlich, damit sie in einer Prüfung nicht zum Thema wird.
Digitale Belege müssen unveränderbar, vollständig und über die gesetzliche Frist lesbar bleiben. Das Archiv liegt bei einem Anbieter mit Rechenzentrum in Deutschland, jede Änderung bleibt nachvollziehbar, und zu jedem Mandat gehört eine Verfahrensdokumentation, die beschreibt, wie der Belegweg läuft.
Hinweis zur Konzeptstudie
Genannt sind die Regelwerke — GoBD, § 146a AO, § 147 AO — nicht die Programme. Welche Kanzlei- und Belegsoftware in einem echten Mandat zum Einsatz kommt, steht im Steuerberatungsvertrag und in der Verfahrensdokumentation; in dieser Studie wird bewusst kein Fremdsystem behauptet.
06 — Ablauf des Mandatswechsels
Ein Steuerberaterwechsel ist kein Formular, sondern eine Übergabe. Damit sie nicht mitten in einer Frist stattfindet, planen wir sie rückwärts — vom nächsten Abgabetermin aus. Am einfachsten wird es zum Quartalswechsel, möglich ist es jederzeit.
Wir gehen Ihre vier Antworten aus dem Erstfragebogen durch und schauen auf Zahlen: letzter Jahresabschluss, aktuelle Saldenliste, Anzahl der Lohnabrechnungen. Am Ende steht schriftlich, was wir übernehmen und was es kostet. Telefonisch, per Video oder in Erding.
Drei Unterschriften, dann sind wir handlungsfähig. Die Vollmacht ist der Punkt, an dem Wechsel am häufigsten hängen bleiben — deshalb bereiten wir sie vollständig vor und Sie unterschreiben nur.
Der Schritt, der am längsten dauert und nicht in unserer Hand liegt. Wir fordern die Unterlagen im branchenüblichen Austauschformat an und melden uns nach einer Woche noch einmal. Sind beim Vorberater Honorare offen, darf er Unterlagen zurückbehalten — klären Sie das vorher, das erspart zwei Wochen Stillstand.
Jetzt entsteht Ihre persönliche Fristenübersicht: jeder Abgabetermin der nächsten zwölf Monate, hinterlegt mit einer Erinnerung. Parallel richten wir den Belegweg ein und rechnen einen Lohnlauf zur Probe — lieber ein Testlauf zu viel als eine falsche erste Abrechnung.
Ab hier gilt ein fester Monatsrhythmus. Er ist der eigentliche Grund, warum sich der Wechsel lohnt: Sie wissen, wann Sie was von uns bekommen.
Realistisch bleiben
Die Angaben oben sind Erfahrungswerte für diese Konzeptstudie. Verzögert sich etwas, dann fast immer in Schritt 3. Läuft in den nächsten vier Wochen eine Frist, übernehmen wir zuerst nur diese eine Abgabe und wechseln den Rest danach — eine versäumte Frist ist teurer als ein Monat Doppelarbeit.
07 — Team
Jedes Mandat hat eine feste Ansprechpartnerin für die laufende Arbeit und eine zweite für den Lohn. Für Grundsatzfragen ist es immer der Berufsträger.
Steuerberater · Kanzleiinhaber
Bestellt als Steuerberater, zuvor sieben Jahre in einer Kanzlei in München-Ost.
Bilanzbuchhalterin
Geprüfte Bilanzbuchhalterin, betreut die laufende Buchhaltung der GmbH- und Praxismandate.
Lohnbuchhaltung
Rechnet alle Mandate mit Personal ab, von der Aushilfe bis zum Schichtbetrieb.
Kanzleiorganisation
Hält die Fristen und den Posteingang zusammen — und ist meistens die Stimme am Telefon.
08 — Fristen und Erinnerungen
Jede Frist unten liegt in unserem Kanzleisystem — mit Ihrem Mandat verknüpft und mit einer automatischen Erinnerung. Sie bekommen eine Nachricht im Mandantenportal und, wenn nötig, einen Anruf. Sie müssen nichts anfordern.
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Wir haben 38 von voraussichtlich 60 Belegen. Fehlen: Eingangsrechnungen eines Lieferanten und der Kassenbericht der letzten Woche. Wenn beides bis Donnerstag da ist, bleibt der Termin am 10. sicher.
Beispielhafter Text · in dieser Konzeptstudie wird nichts versendet
Fristen liegen im Kanzleisystem, nicht in einem Kalender auf einem Rechner
| Frist | Termin 2026 | Betrifft | Wir erinnern |
|---|---|---|---|
| Umsatzsteuer-Voranmeldung | 10. des Folgemonats | Alle umsatzsteuerpflichtigen Mandate; mit Dauerfristverlängerung der 10. des zweiten Folgemonats | 5 Werktage vorher, sobald Belege fehlen |
| Sondervorauszahlung 1/11 | 10.02.2026 | Mandate mit monatlicher Voranmeldung und Dauerfristverlängerung | Mitte Januar, mit Berechnung |
| Lohnsteuer-Anmeldung | 10. des Folgemonats | Alle Mandate mit Lohnabrechnung | Mit der Freigabe der Lohnabrechnung |
| Zusammenfassende Meldung | 25. des Folgemonats | Mandate mit innergemeinschaftlichen Lieferungen oder Leistungen | 5 Werktage vorher |
| Jahresabschluss 2025 aufstellen | bis 30.06.2026 | Kleine Kapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 HGB — sechs Monate nach Geschäftsjahresende | Unterlagenliste im Februar, Zwischenstand im April |
| Offenlegung Jahresabschluss 2025 | bis 31.12.2026 | GmbH und UG, Übermittlung nach § 325 HGB | Im Oktober, mit Entwurf zur Freigabe |
| Steuererklärungen 2024 (beraten) | 30.04.2026 | Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer; verlängerte Frist für beratene Fälle nach § 149 Abs. 3 AO | Ab Januar, danach monatlich bis alles vorliegt |
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Hinweis zur Konzeptstudie
Genannt sind § 264 Abs. 1 HGB, § 325 HGB und § 149 Abs. 3 AO. Abgabefristen verschieben sich, wenn ein Termin auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag fällt, und für Vereine, Land- und Forstwirtschaft oder abweichende Geschäftsjahre gelten eigene Regeln. In einem echten Mandat steht hier Ihre persönliche Fristenübersicht mit den tatsächlichen Daten — nicht diese allgemeine Liste.