Konzeptstudie · kein echtes Unternehmen · Gestaltung: Tobias Hupfer, Webdesign aus Erding

HaidfeldEnergietechnik--:--:-- · Anlage Haidfeld · 48,3° NDach prüfen lassen

01 Leitstand · Gewerbe-Photovoltaik

Der Strom, den Sie selbst verbrauchen, ist der einzige, der sich rechnet.

Eingespeist bringt eine Kilowattstunde zurzeit 5,44 Cent. Selbst verbraucht spart sie Ihnen 24 bis 31 Cent. Die ganze Auslegung einer Gewerbeanlage hängt deshalb an einer einzigen Frage: wann läuft Ihr Betrieb?

Haidfeld Energietechnik plant und baut Aufdachanlagen von 30 bis 400 kWp im Landkreis Erding und den Nachbarlandkreisen — vom Lastgang bis zur Inbetriebnahme aus einer Hand.

Tagesverlauf · Referenzanlage 120 kWp Erzeugung Last
Erzeugt heute —kWh
Momentan —kW
Deckung Verbrauch —%
CO₂ vermieden —kg

Beispielwerte einer Referenzanlage, aus Tagesprofil und Uhrzeit gerechnet — kein Messanschluss an eine reale Anlage.

02 Lastprofil-Simulation

Wann Ihr Betrieb Strom braucht, entscheidet über die Anlage

Sechs typische Lastprofile aus dem Landkreis, gerechnet über Werktag, Wochenende und drei Jahreszeiten. Wählen Sie den Betrieb, der Ihrem am nächsten kommt, und schieben Sie Anlagengröße und Speicher.

Anlagengröße100 kWp

rund 500 m² Dachfläche

Speicher0 kWh

ohne Speicher

Stundenverlauf · Werktag im Übergangszeitraum Erzeugung Verbrauch direkt genutzt
Eigenverbrauchsquote —%

Anteil des Solarstroms, der im Betrieb bleibt

Autarkiegrad —%

Anteil Ihres Verbrauchs, den die Anlage deckt

Ersparnis pro Jahr —€

Eigenverbrauch zu 27 ct plus Einspeisung

Jahresverbrauch Betrieb —kWh

—

Modell: Stundenprofile über 251 Werktage und 114 Wochenendtage, drei Jahreszeiten (Mai–Aug, Übergang, Nov–Feb), 1.050 kWh je kWp und Jahr für Südbayern. Ersatz für eine echte Lastganganalyse ist das nicht — aber es zeigt, worauf es ankommt.

03 Vergütung

Was das Netz zahlt

Feste Einspeisevergütung, Inbetriebnahme 2026
AnlagenteilEinspeisungSelbst verbraucht
bis 10 kW7,70 ct12,22 ct
bis 40 kW6,66 ct10,24 ct
bis 100 kW5,44 ct10,24 ct

Die Sätze gelten anteilig je Leistungsstufe, nicht für die ganze Anlage. Die rechte Spalte ist kein Vergütungssatz, sondern Ihr vermiedener Strombezug — und genau deshalb die größere Zahl.

03b Die Rechnung dahinter

Eine Kilowattstunde, zwei Preise

Wer eine Anlage danach auslegt, wie viel Dachfläche frei ist, baut fast immer zu groß. Wer sie danach auslegt, wann der Betrieb Strom zieht, baut die Anlage, die sich in acht bis elf Jahren trägt.

Eingespeist · 100 kWp-Stufe5,44 ct

Selbst verbraucht · Gewerbetarif31,00 ct

Gewerbestrompreise im Landkreis liegen je nach Abnahmemenge und Vertrag zwischen 24 und 31 Cent brutto. Auch am unteren Rand ist die selbst verbrauchte Kilowattstunde noch rund viermal so viel wert wie die eingespeiste.

04 Ablauf · Erstkontakt bis Inbetriebnahme

Sechs Schritte, und einer davon dauert am längsten

Der Balken unter jedem Schritt zeigt seinen Anteil an der Gesamtdauer. Die Montage ist nicht der lange Teil — der Netzanschluss ist es.

01

Dach und Zähler ansehen

1 Termin, ca. 90 Min.

Statik, Eindeckung, Ausrichtung, Verschattung — und der Blick in den Zählerschrank. Danach wissen wir, wie viele Kilowatt auf das Dach passen und ob der Anschluss sie trägt.

02

Lastgang auslesen

1 bis 2 Wochen

Bei Betrieben über 100.000 Kilowattstunden liegt beim Netzbetreiber ein Viertelstunden-Lastgang. Den holen wir und rechnen gegen Ihren echten Verbrauch statt gegen ein Standardprofil.

03

Angebot, zwei Varianten

5 Werktage

Immer zwei: eine ohne Speicher, eine mit. Beide mit Eigenverbrauchsquote, Amortisation und dem, was nach zwanzig Jahren übrig bleibt. Kein Schätzpreis, ein Festpreis.

04

Anmeldung und Netzanschluss

6 bis 10 Wochen Vorlauf

Anmeldung beim Netzbetreiber, Eintrag ins Marktstammdatenregister, Klärung des Zählerkonzepts. Das übernehmen wir vollständig — der Teil, an dem die meisten Projekte hängen bleiben.

05

Montage

2 bis 5 Tage

Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Zählerschrank. Der Betrieb läuft weiter; die Abschaltung für den Zählertausch dauert rund zwei Stunden.

06

Inbetriebnahme

1 Tag

Messprotokoll, Einweisung ins Monitoring, Unterlagen für Versicherung und Steuerberatung. Ab diesem Tag läuft Ihre Vergütung — zwanzig Jahre plus Anschlussjahr.

05 Referenzanlagen

Drei Dächer, drei Rechnungen

Schreinerei, Landkreis Erding

Aufdach · Trapezblech · Süd-West

Leistung82 kWp
Speicher60 kWh
Eigenverbrauch71 %
In Betrieb2025

Kühllager, Landkreis Freising

Aufdach · Bitumen · ballastiert

Leistung240 kWp
Speicherohne
Eigenverbrauch88 %
In Betrieb2024

Milchviehbetrieb, Landkreis Ebersberg

Stalldach und Maschinenhalle

Leistung118 kWp
Speicher90 kWh
Eigenverbrauch64 %
In Betrieb2026

Eigenverbrauchsquote jeweils aus dem ersten vollen Betriebsjahr, gemessen am Zweirichtungszähler.

06 Vor der Entscheidung

Was Betriebe uns am häufigsten fragen

01Rechnet sich eine Anlage ohne Speicher?

Meistens ja — und oft besser als mit. Entscheidend ist, wann Sie Strom brauchen. Ein Kühlhaus oder eine Werkstatt mit Einschichtbetrieb verbraucht tagsüber genau dann, wenn die Anlage produziert. Da liegt die Eigenverbrauchsquote auch ohne Speicher bei 70 bis 90 Prozent.

Ein Speicher lohnt sich dort, wo der Verbrauch abends oder nachts liegt: Bäckerei, Gastronomie, Milchviehbetrieb. Der Rechner zeigt den Unterschied für Ihren Betriebstyp.

02Was passiert nach zwanzig Jahren?

Die feste Vergütung gilt für das Jahr der Inbetriebnahme plus zwanzig volle Kalenderjahre. Danach läuft die Anlage weiter — Module verlieren pro Jahr rund 0,5 Prozent Leistung, nach zwanzig Jahren sind also noch rund 85 Prozent da.

Für den eingespeisten Rest gibt es dann den Marktpreis über einen Direktvermarkter statt der EEG-Vergütung. Der Eigenverbrauch bleibt davon unberührt — und der ist ohnehin der Teil, der sich rechnet.

03Hält mein Dach das aus?

Eine Aufdachanlage wiegt je nach Unterkonstruktion 15 bis 25 Kilogramm pro Quadratmeter, eine ballastierte Flachdachanlage deutlich mehr. Bei Hallen aus den Siebzigern und Achtzigern lohnt sich der Blick in die Statik immer.

Wir prüfen das vor dem Angebot, nicht nach der Unterschrift. Wenn die Statik nicht trägt, sagen wir das — und rechnen die kleinere Variante.

04Wie lange ist der Betrieb abgeschaltet?

Für die Montage gar nicht. Nur der Zählertausch braucht eine Abschaltung von rund zwei Stunden. Den Termin legen wir mit Ihnen: bei der Bäckerei nachmittags, beim Bürogebäude freitags spät, beim Kühlhaus nach Rücksprache mit dem Temperaturprotokoll.

05Was ist mit der Umsatzsteuer?

Seit 2023 gilt für viele Anlagen der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG — beim Kauf fällt dann keine Umsatzsteuer an. Ob Ihre Anlage darunter fällt, hängt von Leistung und Gebäudeart ab.

Das ist eine Frage für Ihre Steuerberatung, nicht für uns. Wir liefern die Unterlagen, die dafür gebraucht werden, und sagen offen, wenn wir etwas nicht beurteilen können.

06Können wir in Etappen bauen?

Ja, und manchmal ist das klug. Wenn der Netzanschluss vorerst nur 100 Kilowatt hergibt, legen wir die Unterkonstruktion gleich für die Endausbaustufe aus und erweitern später. Das spart beim zweiten Mal Gerüst und Planung.

Achtung bei der Vergütung: Für die Erweiterung gilt der Satz zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme, nicht der ursprüngliche.

07 Anfrage

Schicken Sie uns Ihren Zählerstand, nicht Ihre Dachfläche

Mit dem Jahresverbrauch und der Betriebszeit können wir Ihnen schon am Telefon sagen, ob sich eine Anlage lohnt und in welcher Größenordnung. Alles Weitere klären wir auf dem Dach.

Konzeptstudie — das Formular versendet nichts.

07b Direkt

Werkstatt und LagerHaidfeld 4, 85435 Erding
ErreichbarMo – Do 7 – 17 Uhr, Fr 7 – 13 Uhr
EinsatzgebietLandkreise Erding, Ebersberg, Freising, Mühldorf

Für die Erstauskunft brauchen wir drei Zahlen: den Jahresverbrauch, die ungefähre Dachfläche und die Betriebszeiten. Mehr nicht.