01 Leitstand · Gewerbe-Photovoltaik
Der Strom, den Sie selbst verbrauchen, ist der einzige, der sich rechnet.
Eingespeist bringt eine Kilowattstunde zurzeit 5,44 Cent. Selbst verbraucht spart sie Ihnen 24 bis 31 Cent. Die ganze Auslegung einer Gewerbeanlage hängt deshalb an einer einzigen Frage: wann läuft Ihr Betrieb?
Haidfeld Energietechnik plant und baut Aufdachanlagen von 30 bis 400 kWp im Landkreis Erding und den Nachbarlandkreisen — vom Lastgang bis zur Inbetriebnahme aus einer Hand.
Beispielwerte einer Referenzanlage, aus Tagesprofil und Uhrzeit gerechnet — kein Messanschluss an eine reale Anlage.
02 Lastprofil-Simulation
Wann Ihr Betrieb Strom braucht, entscheidet über die Anlage
Sechs typische Lastprofile aus dem Landkreis, gerechnet über Werktag, Wochenende und drei Jahreszeiten. Wählen Sie den Betrieb, der Ihrem am nächsten kommt, und schieben Sie Anlagengröße und Speicher.
Anlagengröße100 kWp
rund 500 m² Dachfläche
Speicher0 kWh
ohne Speicher
Anteil des Solarstroms, der im Betrieb bleibt
Anteil Ihres Verbrauchs, den die Anlage deckt
Eigenverbrauch zu 27 ct plus Einspeisung
—
Modell: Stundenprofile über 251 Werktage und 114 Wochenendtage, drei Jahreszeiten (Mai–Aug, Übergang, Nov–Feb), 1.050 kWh je kWp und Jahr für Südbayern. Ersatz für eine echte Lastganganalyse ist das nicht — aber es zeigt, worauf es ankommt.
03 Vergütung
Was das Netz zahlt
| Anlagenteil | Einspeisung | Selbst verbraucht |
|---|---|---|
| bis 10 kW | 7,70 ct | 12,22 ct |
| bis 40 kW | 6,66 ct | 10,24 ct |
| bis 100 kW | 5,44 ct | 10,24 ct |
Die Sätze gelten anteilig je Leistungsstufe, nicht für die ganze Anlage. Die rechte Spalte ist kein Vergütungssatz, sondern Ihr vermiedener Strombezug — und genau deshalb die größere Zahl.
03b Die Rechnung dahinter
Eine Kilowattstunde, zwei Preise
Wer eine Anlage danach auslegt, wie viel Dachfläche frei ist, baut fast immer zu groß. Wer sie danach auslegt, wann der Betrieb Strom zieht, baut die Anlage, die sich in acht bis elf Jahren trägt.
Eingespeist · 100 kWp-Stufe5,44 ct
Selbst verbraucht · Gewerbetarif31,00 ct
Gewerbestrompreise im Landkreis liegen je nach Abnahmemenge und Vertrag zwischen 24 und 31 Cent brutto. Auch am unteren Rand ist die selbst verbrauchte Kilowattstunde noch rund viermal so viel wert wie die eingespeiste.
04 Ablauf · Erstkontakt bis Inbetriebnahme
Sechs Schritte, und einer davon dauert am längsten
Der Balken unter jedem Schritt zeigt seinen Anteil an der Gesamtdauer. Die Montage ist nicht der lange Teil — der Netzanschluss ist es.
Dach und Zähler ansehen
1 Termin, ca. 90 Min.
Statik, Eindeckung, Ausrichtung, Verschattung — und der Blick in den Zählerschrank. Danach wissen wir, wie viele Kilowatt auf das Dach passen und ob der Anschluss sie trägt.
Lastgang auslesen
1 bis 2 Wochen
Bei Betrieben über 100.000 Kilowattstunden liegt beim Netzbetreiber ein Viertelstunden-Lastgang. Den holen wir und rechnen gegen Ihren echten Verbrauch statt gegen ein Standardprofil.
Angebot, zwei Varianten
5 Werktage
Immer zwei: eine ohne Speicher, eine mit. Beide mit Eigenverbrauchsquote, Amortisation und dem, was nach zwanzig Jahren übrig bleibt. Kein Schätzpreis, ein Festpreis.
Anmeldung und Netzanschluss
6 bis 10 Wochen Vorlauf
Anmeldung beim Netzbetreiber, Eintrag ins Marktstammdatenregister, Klärung des Zählerkonzepts. Das übernehmen wir vollständig — der Teil, an dem die meisten Projekte hängen bleiben.
Montage
2 bis 5 Tage
Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Zählerschrank. Der Betrieb läuft weiter; die Abschaltung für den Zählertausch dauert rund zwei Stunden.
Inbetriebnahme
1 Tag
Messprotokoll, Einweisung ins Monitoring, Unterlagen für Versicherung und Steuerberatung. Ab diesem Tag läuft Ihre Vergütung — zwanzig Jahre plus Anschlussjahr.
05 Referenzanlagen
Drei Dächer, drei Rechnungen
Schreinerei, Landkreis Erding
Aufdach · Trapezblech · Süd-West
Kühllager, Landkreis Freising
Aufdach · Bitumen · ballastiert
Milchviehbetrieb, Landkreis Ebersberg
Stalldach und Maschinenhalle
Eigenverbrauchsquote jeweils aus dem ersten vollen Betriebsjahr, gemessen am Zweirichtungszähler.
06 Vor der Entscheidung
Was Betriebe uns am häufigsten fragen
01Rechnet sich eine Anlage ohne Speicher?
Meistens ja — und oft besser als mit. Entscheidend ist, wann Sie Strom brauchen. Ein Kühlhaus oder eine Werkstatt mit Einschichtbetrieb verbraucht tagsüber genau dann, wenn die Anlage produziert. Da liegt die Eigenverbrauchsquote auch ohne Speicher bei 70 bis 90 Prozent.
Ein Speicher lohnt sich dort, wo der Verbrauch abends oder nachts liegt: Bäckerei, Gastronomie, Milchviehbetrieb. Der Rechner zeigt den Unterschied für Ihren Betriebstyp.
02Was passiert nach zwanzig Jahren?
Die feste Vergütung gilt für das Jahr der Inbetriebnahme plus zwanzig volle Kalenderjahre. Danach läuft die Anlage weiter — Module verlieren pro Jahr rund 0,5 Prozent Leistung, nach zwanzig Jahren sind also noch rund 85 Prozent da.
Für den eingespeisten Rest gibt es dann den Marktpreis über einen Direktvermarkter statt der EEG-Vergütung. Der Eigenverbrauch bleibt davon unberührt — und der ist ohnehin der Teil, der sich rechnet.
03Hält mein Dach das aus?
Eine Aufdachanlage wiegt je nach Unterkonstruktion 15 bis 25 Kilogramm pro Quadratmeter, eine ballastierte Flachdachanlage deutlich mehr. Bei Hallen aus den Siebzigern und Achtzigern lohnt sich der Blick in die Statik immer.
Wir prüfen das vor dem Angebot, nicht nach der Unterschrift. Wenn die Statik nicht trägt, sagen wir das — und rechnen die kleinere Variante.
04Wie lange ist der Betrieb abgeschaltet?
Für die Montage gar nicht. Nur der Zählertausch braucht eine Abschaltung von rund zwei Stunden. Den Termin legen wir mit Ihnen: bei der Bäckerei nachmittags, beim Bürogebäude freitags spät, beim Kühlhaus nach Rücksprache mit dem Temperaturprotokoll.
05Was ist mit der Umsatzsteuer?
Seit 2023 gilt für viele Anlagen der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG — beim Kauf fällt dann keine Umsatzsteuer an. Ob Ihre Anlage darunter fällt, hängt von Leistung und Gebäudeart ab.
Das ist eine Frage für Ihre Steuerberatung, nicht für uns. Wir liefern die Unterlagen, die dafür gebraucht werden, und sagen offen, wenn wir etwas nicht beurteilen können.
06Können wir in Etappen bauen?
Ja, und manchmal ist das klug. Wenn der Netzanschluss vorerst nur 100 Kilowatt hergibt, legen wir die Unterkonstruktion gleich für die Endausbaustufe aus und erweitern später. Das spart beim zweiten Mal Gerüst und Planung.
Achtung bei der Vergütung: Für die Erweiterung gilt der Satz zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme, nicht der ursprüngliche.
07 Anfrage
Schicken Sie uns Ihren Zählerstand, nicht Ihre Dachfläche
Mit dem Jahresverbrauch und der Betriebszeit können wir Ihnen schon am Telefon sagen, ob sich eine Anlage lohnt und in welcher Größenordnung. Alles Weitere klären wir auf dem Dach.
07b Direkt
Für die Erstauskunft brauchen wir drei Zahlen: den Jahresverbrauch, die ungefähre Dachfläche und die Betriebszeiten. Mehr nicht.