Konzeptstudie · kein echtes Unternehmen · Gestaltung: Tobias Hupfer, Webdesign aus Erding

Falkenhof Weinstube seit 1861
Bildfläche

Landgasthof im Erdinger Land

Weinstube FalkenhofFränkisch gekocht, bayerisch gedeckt

Schäufele aus dem Rohr, Karpfen aus dem Nachbardorf und ein Keller mit 140 Positionen vom Main. Vier Räume, eine Terrasse unter der alten Kastanie — und eine Küche, die morgens einkauft, was am Abend auf der Tafel steht.

Heute: Mittwoch bis Samstag ab 17:30 Uhr, Sonntag 11:30 bis 15:00 Uhr. Montag und Dienstag Ruhetag.

Motiv Gaststube am Abend, Blick von der Tür über die langen Tische zum Kachelofen Format Vollbild, Kamera auf Sitzhöhe Licht Kerzen auf den Tischen, Glut im Ofen, sonst dunkel

Empfehlungen des Hauses

Fünf Gerichte, für die Leute wiederkommen

Nicht die teuersten, sondern die, bei denen Marek stehen bleibt, wenn der Teller rausgeht. Die ganze Karte steht weiter unten — hier stehen die fünf, die wir bestellen würden.

  • Motiv Schäufele im Anschnitt, Kruste eingeschnitten, dunkle Sauce · Format 16:9 · Licht hart von links oben

    Schäufele vom Wollschwein

    24,50 €

    Vier Stunden im Rohr, Kruste knusprig geschnitten, dunkle Biersauce vom Bratensaft. Dazu zwei Kartoffelklöße und Krautsalat.

    Warum das hier stehtWeil es das Gericht ist, das dieses Haus seit vier Generationen kocht — und weil die Kruste nur gelingt, wenn niemand hetzt.

  • Motiv Gebackener Karpfen auf weißem Teller, halbe Zitrone daneben · Format 16:9 · Licht kühl von rechts, hell

    Gebackener Karpfen, fränkisch

    23,50 €

    Vom Weiher in Aufhausen, im Bierteig gebacken. Dazu Kartoffelsalat mit Gurke und eine halbe Zitrone.

    Warum das hier stehtWeil es ihn nur von September bis April gibt und weil der Teichwirt zwölf Kilometer entfernt wohnt.

  • Motiv Rehragout im Kupfertopf, Preiselbeeren am Rand · Format 16:9 · Licht Kerzenlicht, sehr dunkel

    Rehragout aus dem Erdinger Holz

    27,50 €

    Aus dem Revier hinter dem Haus, in Spätburgunder geschmort. Preiselbeeren, Semmelknödel und geschmorter Rotkohl mit Apfel.

    Warum das hier stehtWeil der Jäger im Winter meist selbst an der Theke sitzt und genau weiß, welches Stück er gebracht hat.

  • Motiv Zwiebelrostbraten angeschnitten, Röstzwiebeln obenauf · Format 16:9 · Licht warm von links, Tischkante im Anschnitt

    Zwiebelrostbraten

    29,80 €

    Rückenstück vom Simmentaler Rind von der Weide am Isarhang, rosa gebraten. Knusprige Röstzwiebeln, Butterspätzle und Bohnen im Speckmantel.

    Warum das hier stehtWeil die Spätzle handgeschabt sind. Man sieht es am Rand, und man merkt es beim ersten Bissen.

  • Motiv Zwetschgendatschi auf dem Blech, ein Stück herausgenommen · Format 16:9 · Licht Küchenfenster, offenes Tageslicht

    Zwetschgendatschi, noch warm

    7,50 €

    Hefeteig, Streusel, Zwetschgen von der Streuobstwiese hinterm Haus. Mit Schlagsahne 1,50 € mehr.

    Warum das hier stehtWeil acht Bäume hinter dem Haus stehen und weil er im August und September einfach jeden Tag da ist.

Speisekarte

Keine Datei zum Herunterladen. Eine Karte zum Lesen.

Gesetzt für den Daumen, nicht für den Drucker. Sie können filtern, zoomen und alles suchen, was Ihr Browser findet. Preise gelten fürs Haus wie für die Terrasse.

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Tageskarte

heute

Diese vier Gerichte schreibt die Küche selbst — jeden Nachmittag nach dem Einkauf, direkt hier auf der Seite. Was ausverkauft ist, verschwindet noch am Abend. Die Tageskarte ist der einzige Teil des Hauses, an dem Marek und Theresa gemeinsam die Hoheit haben.

  • Kürbis-Ingwer-SchaumsuppeKennzeichnung 15, 17

    7,50 €

    Hokkaido aus Notzing, geröstete Kerne, ein Löffel Kernöl obenauf.

    • Vegetarisch
  • Gebackener Karpfen, fränkischKennzeichnung 9, 11, 12, 15

    23,50 €

    Der erste der Saison, vom Weiher in Aufhausen. Dazu Kartoffelsalat mit Gurke und eine halbe Zitrone.

    • Saisonstart
  • Steinpilze aus dem Erdinger HolzKennzeichnung 9, 11, 15

    21,50 €

    In Butter geschwenkt, mit Semmelknödel und viel glatter Petersilie. Solange der Sammler liefert.

    • Vegetarisch
  • Zwetschgendatschi, noch warmKennzeichnung 9, 11, 15

    7,50 €

    Hefeteig, Streusel, Zwetschgen von der Streuobstwiese hinterm Haus. Mit Schlagsahne 1,50 € mehr.

    • Vegetarisch

Vorspeisen

6 Gerichte
  • Fränkische Blaue ZipfelKennzeichnung 2, 9, 17, 18, 20

    11,50 €

    Zwei Bratwürste aus der Metzgerei im Ort, gezogen in Essig-Zwiebel-Sud mit Wurzelwerk. Dazu Bauernbrot und Butter.

  • Obatzda vom Rohmilch-CamembertKennzeichnung 9, 15

    9,80 €

    Mit Zwiebel, Kümmel und einem Schuss Weißbier angemacht. Radieserl, Schnittlauch und eine warme Laugenbrezel dazu.

    • Vegetarisch
  • Rote-Bete-CarpaccioKennzeichnung 16, 18

    9,50 €

    Dünn gehobelt, mit Meerrettich-Vinaigrette, gerösteten Walnüssen und Gartenkresse vom Fensterbrett der Küche.

    • Vegetarisch
    • Vegan
    • Glutenfrei
  • Geräucherte Forelle vom Fischer in AufhausenKennzeichnung 9, 12, 15

    13,50 €

    Im Buchenholzrauch gegart, mit Sahnekren, frisch geriebenem Meerrettich und Schwarzbrot.

  • Sülze vom Wollschwein, hausgemachtKennzeichnung 3, 11, 17, 18, 20

    12,90 €

    Drei Tage im Sud, mit Karotte und Essiggurke eingelegt. Dazu Bratkartoffeln aus der Pfanne und Remoulade.

    • Glutenfrei
  • Kürbiscremesuppe mit KernölKennzeichnung 15, 17

    7,90 €

    Muskatkürbis, ein Hauch Ingwer, obenauf geröstete Kerne und steirisches Kernöl.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei

Hauptgerichte

6 Gerichte
  • Schäufele vom WollschweinKennzeichnung 9, 14, 17, 20

    24,50 €

    Vier Stunden im Rohr, Kruste knusprig geschnitten, dunkle Biersauce vom Bratensaft. Dazu zwei Kartoffelklöße und Krautsalat.

    • Unser Klassiker
  • Zwiebelrostbraten vom Simmentaler RindKennzeichnung 9, 11, 15, 17, 20

    29,80 €

    Rückenstück von der Weide am Isarhang, rosa gebraten. Darüber knusprige Röstzwiebeln, daneben Butterspätzle und Bohnen im Speckmantel.

  • Saibling aus dem Erdinger MoosKennzeichnung 12, 15, 16

    24,50 €

    Ganzer Fisch in der Pfanne, Mandelbutter, Blattspinat und Salzkartoffeln. Auf Wunsch filetiert am Tisch.

    • Glutenfrei
  • Rehragout aus dem Erdinger HolzKennzeichnung 9, 11, 15, 17, 20

    27,50 €

    Aus dem Revier hinter dem Haus, in Spätburgunder geschmort. Preiselbeeren, Semmelknödel und geschmorter Rotkohl mit Apfel.

    • Saison bis Januar
  • Halbe Ente aus dem RohrKennzeichnung 9, 17, 20

    26,80 €

    Von der Bäuerin in Eichenkofen, mit Beifuß und Orange gefüllt. Blaukraut und zwei Kartoffelknödel. Ganze Ente für zwei Personen auf Vorbestellung, 49,50 €.

  • Kalbsrahmbraten mit ChampignonsKennzeichnung 9, 11, 15, 17

    25,50 €

    Langsam geschmorte Schulter, Rahmsauce mit braunen Champignons, handgeschabte Butterspätzle.

Vegetarisch

6 Gerichte
  • Fränkische Kloß-VariationKennzeichnung 9, 11, 15, 17

    18,50 €

    Je einmal Kartoffel-, Semmel- und Spinatknödel, dazu Pilzrahm und Preiselbeeren.

    • Vegetarisch
  • Gerösteter Hokkaido mit BerglinsenKennzeichnung 15, 16, 18

    19,80 €

    Kürbisspalten mit Thymian aus dem Ofen, Linsen in Apfelessig, Kürbiskern-Pesto und gebröselter Feta.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Kässpatzen aus der PfanneKennzeichnung 9, 11, 15

    17,90 €

    Handgeschabt, mit Bergkäse aus dem Allgäu überbacken. Berg Röstzwiebeln obenauf, Endiviensalat daneben.

    • Vegetarisch
  • Krautkrapfen mit KümmelsauceKennzeichnung 9, 11, 15, 17

    16,50 €

    Eigenes Sauerkraut in Nudelteig gerollt, in Scheiben gebraten. Eine alte Vesperspeise, bei uns als Hauptgericht.

    • Vegetarisch
  • Steinpilz-RisottoKennzeichnung 15, 17, 20

    21,50 €

    Mit Weißwein aus dem eigenen Keller gekocht, Knollensellerie, gehobelter Bergkäse und Petersilienöl.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Gebratene Spitzkohl-HälfteKennzeichnung 16, 19

    17,50 €

    Im Ganzen scharf angebraten, darunter Kichererbsen-Creme, darüber Haselnuss-Dukkah und geriebener Apfel.

    • Vegetarisch
    • Vegan
    • Glutenfrei

Desserts

5 Gerichte
  • Gebrannte Creme mit ZwetschgenKennzeichnung 11, 15

    8,50 €

    Vanille aus der Schote, Zucker am Tisch abgeflämmt. Dazu Zwetschgen von der Wiese hinterm Haus, leicht eingekocht.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Apfelküchle mit VanilleeisKennzeichnung 9, 11, 15

    8,90 €

    Boskop-Ringe im Bierteig, in Zimtzucker gewendet, mit einer Kugel Vanilleeis aus der Eismanufaktur in Erding.

    • Vegetarisch
  • Bayerische Creme mit HimbeermarkKennzeichnung 11, 15

    8,50 €

    Nach dem Rezept der Großmutter des Hauses, luftig gerührt, in der Form gestürzt. Himbeeren vom Sommer, eingefroren am Tag der Ernte.

    • Vegetarisch
    • Glutenfrei
  • Geeiste HolunderblüteKennzeichnung 20

    7,50 €

    Sorbet aus dem Sirup, den wir im Juni selbst angesetzt haben. Darunter mariniertes Apfelragout mit Minze.

    • Vegetarisch
    • Vegan
    • Glutenfrei
  • Käse vom BauernmarktKennzeichnung 9, 15, 16, 18

    12,50 €

    Drei Sorten, davon zwei aus Rohmilch, dazu Birnensenf und Walnussbrot. Welche Sorten es sind, sagt Ihnen Theresa am Tisch.

    • Vegetarisch

Zusatzstoffe und Allergene

Die hochgestellten Ziffern hinter jedem Gericht verweisen auf diese Liste. Wenn Sie eine Unverträglichkeit haben, sagen Sie es bitte beim Bestellen — vieles lässt sich in der Küche anpassen, und Marek kommt im Zweifel selbst an den Tisch.

Zusatzstoffe 1 bis 8

  1. 1mit Farbstoff
  2. 2mit Konservierungsstoff
  3. 3mit Antioxidationsmittel
  4. 4mit Geschmacksverstärker
  5. 5geschwefelt
  6. 6geschwärzt
  7. 7mit Phosphat
  8. 8mit Süßungsmittel

Allergene 9 bis 22

  1. 9Glutenhaltiges Getreide
  2. 10Krebstiere
  3. 11Eier
  4. 12Fisch
  5. 13Erdnüsse
  6. 14Soja
  7. 15Milch und Laktose
  8. 16Schalenfrüchte, Nüsse
  9. 17Sellerie
  10. 18Senf
  11. 19Sesam
  12. 20Sulfite
  13. 21Lupinen
  14. 22Weichtiere

Aus dem Keller

140 Positionen, fast alle vom Main

Der Keller ist das eigentliche Erbstück dieses Hauses. Wir kaufen bei elf Winzern in Franken, meist direkt am Weingut, und lagern bei konstanten zwölf Grad im Gewölbe unter der Stube. Was hier steht, ist die kleine Karte — die große bringt Ihnen Theresa auf Wunsch an den Tisch.

Kellerprobe anfragen

Motiv Flaschenregal im Gewölbe, drei Reihen, Böden aus Eiche · Format 16:9 · Licht eine Glühbirne links oben, sonst schwarz

Weißweine

Preise in Euro. Glas 0,2 Liter, Flasche 0,75 Liter. Alle Weine trocken, wenn nicht anders vermerkt.
Wein und Lage Rebsorte Jahrgang Glas Flasche
Escherndorfer LumpWeingut am Steilhang, Volkach Silvaner 2023 6,80 26,00
Iphöfer KronsbergGipskeuper, Iphofen Müller-Thurgau 2023 6,20 23,50
Randersackerer PfülbenAlte Reben, Muschelkalk Riesling 2022 8,50 34,00
Kitzinger EselsbergSüdhang, Kitzingen Weißburgunder 2023 7,20 28,00
Volkacher Ratsherrfeinherb, Volkach Bacchus 2024 5,90 22,00
Wirsberger SteinBuntsandstein, Obermain Scheurebe 2023 6,60 25,50

Rotweine

Preise in Euro. Glas 0,2 Liter, Flasche 0,75 Liter. Rotweine servieren wir bei 16 Grad aus dem Keller.
Wein und Lage Rebsorte Jahrgang Glas Flasche
Bürgstadter CentgrafenbergBuntsandstein, Churfranken Spätburgunder 2021 8,90 36,00
Klingenberger SchlossbergSteillage am Main Domina 2022 7,40 29,00
Großheubacher Bischofsbergim großen Holz gereift Frühburgunder 2020 9,80 42,00
Sommerhäuser Steinbachleicht gekühlt empfohlen Schwarzriesling 2022 6,80 26,50
HohenbergWürttemberg, unser einziger Ausreißer Lemberger 2021 7,60 30,00

Offen ausgeschenkt

Der Schoppen zu 0,25 Liter, wie er in Franken gehört. Alkoholfreies aus der Region in 0,2 Liter.
Ausschank und Herkunft Rebsorte oder Art Jahrgang Schoppen Flasche
Haus-SilvanerVolkacher Kirchberg, für uns gefüllt Silvaner 2024 6,20 21,00
Haus-SpätburgunderBürgstadt, Liter ab Fass Spätburgunder 2023 6,50 22,50
Weinschorle, süß oder sauermit Haus-Silvaner angesetzt Silvaner 2024 6,40 —
Winzersekt brutFlaschengärung, Iphofen Silvaner-Sekt 2021 5,80 33,00
Apfelsecco vom Streuobstalkoholfrei, Kelterei in Wörth Apfel, prickelnd 2025 4,90 14,50
Traubensaft weißalkoholfrei, aus dem Presskuchen Bacchus 2025 3,90 11,50

Zum Essen empfohlen: Zum Schäufele den Haus-Silvaner, zum Reh den Frühburgunder aus Großheubach, zum Karpfen unbedingt den Müller-Thurgau vom Kronsberg. Wenn Sie nichts aussuchen möchten, sagen Sie einfach, was Ihnen sonst schmeckt — das genügt uns.

Unter der Stube

Zwölf Grad, das ganze Jahr, ohne Technik

Ein Tonnengewölbe von 1861, zweitausend Flaschen, eine Glühbirne und zwei Kerzenhalter. Wenn Sie im Winter die Treppe hinuntergehen, riecht es nach feuchtem Kalk und Fass. Das ist der einzige Raum im Haus, an dem wir nie etwas verändert haben.

Bildstrecke Drei Ebenen, die beim Scrollen unterschiedlich schnell laufen: Gewölbe im Hintergrund, Flaschenregal rechts, Verkostungstisch vorn. Licht Kerzen am Boden, Gold auf feuchtem Stein.

Der Weinkeller im Detail

Elf Winzer, vier Lagen, die wir immer im Haus haben

Theresa fährt zweimal im Jahr die Weingüter ab und kauft, was ihr schmeckt, nicht was Punkte hat. Vier Lagen stehen deshalb immer im Regal — weil sie zeigen, was Franken kann, und weil sie zu dem passen, was aus unserer Küche kommt.

  • Escherndorfer Lump

    Volkach, Mainschleife

    Die Steillage am Prallhang, fast senkrecht über dem Fluss. Silvaner von dort ist trocken, fast salzig, und riecht nach nassem Stein. Unser Wein zum Karpfen und zum Saibling.

    Kalkstein, Terrassen
  • Iphöfer Kronsberg

    Iphofen, Steigerwald

    Schwerer Gipskeuper, der Wasser hält. Gibt runde, breitere Weine mit weniger Säure — deshalb steht hier der Müller-Thurgau, den wir zum Obatzda und zu den Blauen Zipfeln empfehlen.

    Gipskeuper
  • Randersackerer Pfülben

    Randersacker bei Würzburg

    Muschelkalk und alte Reben, zum Teil über fünfzig Jahre. Der Riesling von dort ist die teuerste Flasche im offenen Ausschank und die, bei der Theresa am längsten am Tisch stehen bleibt.

    Muschelkalk, Alte Reben
  • Bürgstadter Centgrafenberg

    Churfranken, Untermain

    Roter Buntsandstein, der Wärme speichert. Hier wächst der Spätburgunder, mit dem wir das Rehragout schmoren — und den wir dann auch dazu ausschenken, weil beides zusammengehört.

    Buntsandstein
Motiv Steillage über dem Main, Rebzeilen quer zum Hang, Terrassenmauern · Format 3:2 · Licht spätes Septemberlicht von vorn

Woher der Wein kommt

Wir kaufen bei elf Familienbetrieben, alle zwischen Volkach und Bürgstadt, keiner größer als fünfzehn Hektar. Vier davon beliefern uns seit den Achtzigern, noch aus der Zeit von Theresas Großvater.

  • Weingut am Steilhang, Volkach — Silvaner und Bacchus, unser Hauswein wird dort für uns gefüllt.
  • Hofkellerei Berghammer, Iphofen — Müller-Thurgau, Scheurebe und der Winzersekt.
  • Weinbau Dettelbacher, Randersacker — Riesling und Weißburgunder aus Muschelkalk.
  • Rotweingut Schaubmüller, Bürgstadt — Spätburgunder und Frühburgunder im großen Holz.
Motiv Hände am Fasshahn, Probierglas halb gefüllt, Fassboden im Hintergrund · Format 3:2 · Licht eine Lampe von rechts oben, sonst dunkel

Wie eingekauft wird

Im März und im Oktober fährt Theresa los, zwei Tage, sechs Güter. Verkostet wird am Fass, nicht am Tisch mit Prospekt. Was gekauft wird, kommt selbst mit dem Anhänger nach Hause — deshalb stehen hier auch keine Weine, die niemand erklären kann.

Preise im Haus: Flaschenpreis mal zwei, ohne Aufschlag für Jahrgang oder Prestige. Wer eine Flasche nicht leer trinkt, nimmt sie verkorkt mit — das ist erlaubt und wird nicht diskutiert.

Kellerprobe

Einmal im Monat, höchstens sechzehn Leute

Von März bis Oktober laden wir an einem Donnerstag in den Keller: sechs Weine, Brot, Käse und Aufschnitt, zwei Stunden zwischen den Regalen. Theresa schenkt aus und erzählt zu jeder Flasche, wo sie herkommt. Kein Vortrag, kein Skript — es wird gefragt und geantwortet.

Es gibt keinen Newsletter und keine Anmeldeliste im Netz. Die Termine hängen an der Kellertür und werden am Tisch weitergesagt. Wenn Sie dabei sein möchten, fragen Sie beim Reservieren danach oder schreiben es ins Anmerkungsfeld.

Wann
März bis Oktober, ein Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr
Wer
höchstens 16 Personen, ab 8 Personen auch als geschlossene Gruppe
Was
sechs Weine zu 0,1 l, Brot, Käse, Aufschnitt, Wasser
Preis
46,00 € je Person, Flaschen zum Mitnehmen zum Kellerpreis
Treppe
18 Stufen, kein Aufzug. Wer sie nicht gehen kann, bekommt die Probe im Jägerstüberl.

Kellerprobe anfragen

Motiv Sechs Gläser in einer Reihe auf dem Kellertisch, unterschiedlich weit geleert · Format 3:4 · Licht zwei Kerzen von vorn, Gewölbe dahinter schwarz

Reservierung

Tisch bestellen, wann es Ihnen einfällt

Auch nachts um halb eins, wenn Ihnen einfällt, dass Sonntag Besuch kommt. Montag und Dienstag hat das Haus Ruhetag — das berücksichtigt die Auswahl von allein.

Uhrzeit

Wo möchten Sie sitzen?

Pflichtfelder: Datum, Uhrzeit, Name und Telefon. Wir halten den Tisch 20 Minuten über die vereinbarte Zeit.

Servicezeiten

  • MontagRuhetag
  • DienstagRuhetag
  • Mittwoch17:30–23:00
  • Donnerstag17:30–23:00
  • Freitag17:30–23:00
  • Samstag17:30–23:00
  • Sonntag11:30–15:00

Warme Küche abends bis 21:30 Uhr, sonntags bis 14:00 Uhr. An Feiertagen öffnen wir wie am Sonntag, auch wenn der Feiertag auf einen Ruhetag fällt.

Motiv Gedeckter Tisch in der Stube, halb geleerte Gläser, Serviette zur Seite gelegt · Format 3:4 · Licht Kerze von links, warme Leuchte von rechts oben

Über das Haus

Ein Wirtshaus, das den Wein vor dem Bier hatte

Seit 1861 am selben Platz

Der Falkenhof war zuerst ein Fuhrmannshof an der Straße nach Landshut. Wer mit Fässern vom Main nach München zog, machte hier Halt — und weil die Wirtsleute den Fuhrleuten lieber Wein ausschenkten als Bier, blieb das so, obwohl ringsum jeder Ort seine eigene Brauerei hatte. Aus dem Stall wurde 1954 die Gaststube, aus der Tenne 1987 das Jägerstüberl. Der Kachelofen in der Stube ist noch der von damals und wird von November bis März jeden Nachmittag um vier eingeheizt.

Geführt wird das Haus in der vierten Generation von Theresa Falkner, im Service und am Weinregal, und ihrem Mann Marek Wozniak in der Küche. Sie haben 2019 übernommen, das Dach neu gedeckt, die Speisekarte auf ein Drittel gekürzt und keine einzige Wand versetzt.

Wie hier gekocht wird

Kurze Karte, langes Schmoren. Wir kochen fränkisch, weil der Wein von dort kommt, und bayerisch, weil wir hier stehen. Nichts wird vorportioniert geliefert, nichts kommt aus der Tüte: Brühe, Knödel, Spätzle, Sauerkraut, Sülze und die Eisbasis machen wir im Haus. Das kostet Zeit, deshalb steht abends weniger auf der Karte als in vielen Wirtshäusern — und deshalb wechselt die Tageskarte auch tatsächlich täglich, nicht wöchentlich.

Was wir nicht können, sagen wir. Keine vegane Vollkarte, sondern zwei Gerichte, die ernst gemeint sind. Keine Halbe Ente ohne Vorbestellung, weil sie zwei Stunden braucht. Kein Espresso to go.

Woher die Sachen kommen

  • Fleisch: Wollschwein und Simmentaler Rind von zwei Höfen im Umkreis von zwölf Kilometern, zerlegt von der Metzgerei im Nachbarort.
  • Wild: aus dem Revier hinter dem Haus, angeliefert vom Jäger, der im Winter meist selbst an der Theke sitzt.
  • Fisch: Forelle und Karpfen vom Teichwirt in Aufhausen, Saibling aus dem Erdinger Moos. Im Sommer weniger, weil das Wasser zu warm wird — dann steht Fisch eben nicht auf der Karte.
  • Gemüse und Obst: Gärtnerei in Notzing, dazu die eigene Streuobstwiese mit acht Zwetschgen- und drei Apfelbäumen.
  • Käse und Brot: Bauernmarkt Erding am Freitag, Bäckerei im Ort täglich.

Der Keller

Unter der Stube liegt ein Tonnengewölbe von 1861, zwölf Grad das ganze Jahr, ohne Technik. Dort lagern 140 Positionen, gut zweitausend Flaschen, fast alles aus Franken. Welche Lagen immer im Regal stehen, von welchen Winzern wir kaufen und wie die Kellerprobe abläuft, steht ausführlich unter Der Weinkeller im Detail.

Motiv Der Kachelofen in der Stube, Sitzbank rundum, Holzkorb daneben · Format 3:4 · Licht Glut im Ofen, spätes Nachmittagslicht von links
1861
erbaut als Fuhrmannshof an der Straße nach Landshut
4.
Generation der Familie Falkner im Haus
140
Weine im Gewölbekeller, davon 118 aus Franken
12 km
weitester Weg für Fleisch und Gemüse
110
Plätze im Haus, dazu 30 auf der Terrasse
2
Ruhetage, an denen wirklich zu ist: Montag und Dienstag

Feiern und Gruppen

Vier Räume, vom Stüberl bis zum Gewölbe

Taufe, runder Geburtstag, Jahresessen der Feuerwehr oder Trauerkaffee: Für Gruppen ab neun Personen planen wir vorher, damit am Abend niemand warten muss. Ab 20 Personen bekommen Sie den Raum für sich.

  • Motiv Gaststube mit langen Tischen, Kachelofen links im Bild · Format 16:9 · Licht Kerzen auf den Tischen, Ofenglut links

    Gaststube

    42 Plätze

    Der Hauptraum mit dem Kachelofen und den langen Tischen. Für Gruppen bis 24 Personen reservieren wir den hinteren Teil ab, ohne den Raum zu schließen.

  • Motiv Jägerstüberl, Ecke mit Vertäfelung und Ofen · Format 16:9 · Licht eine warme Leuchte von rechts, viel Dunkel

    Jägerstüberl

    14 Plätze

    Die alte Tenne, holzvertäfelt, mit eigenem kleinen Ofen und einer Tür, die man zumachen kann. Der Raum für Taufen, Trauerkaffee und alles, was Ruhe braucht.

  • Motiv Gewölbekeller mit langem Tisch, drei Kerzen, Regale dahinter · Format 16:9 · Licht ausschließlich Kerzen

    Gewölbekeller

    24 Plätze

    Ein langer Tisch unter dem Tonnengewölbe von 1861, zwischen den Weinregalen. Nur mit Vorbestellung, nur mit Menü — und nur im Kerzenlicht, weil es dort keine andere Beleuchtung gibt.

  • Motiv Terrasse am Abend, Lichterkette in der Kastanie, besetzte Tische · Format 16:9 · Licht blaue Stunde gegen warme Tischlampen

    Terrasse unter der Kastanie

    30 Plätze

    Von Mai bis September, wetterabhängig. Der Baum steht seit über hundert Jahren und macht Schatten, ohne dass ein Sonnensegel nötig wäre. Bei Regen ziehen alle nach innen — Plätze halten wir dafür frei.

Menüvorschläge für Gruppen

Ab neun Personen bitten wir um ein einheitliches Menü — mit einer vegetarischen Alternative, die Sie bis drei Tage vorher melden. Kinder unter zwölf zahlen die Hälfte.

Anfrage für Feiern

Schreiben Sie uns, was Sie vorhaben. Theresa antwortet in der Regel am Vormittag des nächsten Öffnungstags — ein verbindliches Angebot mit Raum, Menü und Preis kommt dann schriftlich.

Anfahrt und Übernachtung

Herkommen, parken, bleiben

Wir liegen am Ortsrand von Altenerding, nicht in der Stadt. Das heißt: genug Platz zum Parken, acht Minuten von der S-Bahn — und vier Zimmer über der Gaststube, falls die Flasche doch leer wird.

Mit dem Auto

  • Von Erding Richtung Altenerding, nach der Kirche rechts in den Falkenhofweg. Von der B388 sechs Minuten.
  • 18 eigene Parkplätze im Hof hinter dem Haus, für Gäste kostenfrei. Einfahrt zwischen Hausmauer und Kastanie, sie ist schmaler, als sie aussieht.
  • Zwei Plätze direkt am Eingang sind breiter und gekennzeichnet.
  • Der Hof ist beleuchtet, aber nicht asphaltiert — bei Nässe stehen dort Pfützen. Gute Schuhe, keine Sorge um den Wagen.
  • Ist der Hof voll, dürfen Sie am Feldweg gegenüber stehen. Nicht in der Wendeschleife: dort kommt morgens der Milchwagen durch.

Ohne Auto

S-Bahn
S2 bis Altenerding, dann acht Minuten zu Fuß: aus dem Bahnhof links, an der Kirche vorbei, dann in den Falkenhofweg. Der letzte Zug nach München fährt um 00:38 Uhr — wir sagen es Ihnen, wenn es knapp wird.
Stadtbus
Linie 560 hält an der Kirche, zwei Minuten vom Haus. Abends fährt sie bis 21:30 Uhr, danach nicht mehr.
Taxi
Wir rufen Ihnen eines, das ist selbstverständlich und dauert abends etwa zehn Minuten. Sagen Sie es einfach beim Zahlen.
Fahrrad
Ständer und Bügel im Hof, unter dem Vordach. Von Erding sind es vier Kilometer, fast alles am Feldweg.

Barrierefrei

  • Ebenerdiger Zugang zu Gaststube und Terrasse, keine Schwelle an der Haustür.
  • Eine Stufe von 14 Zentimetern zum Jägerstüberl — eine Rampe legen wir auf Ansage hin.
  • Rollstuhlgerechte Toilette im Erdgeschoss, Türbreite 90 Zentimeter, Haltegriffe beidseitig.
  • Der Gewölbekeller ist nur über 18 Stufen erreichbar und bleibt das auch. Wir verlegen jede Kellerprobe ins Stüberl, wenn jemand dabei ist, der nicht hinunterkommt.
  • Die Gästezimmer liegen im ersten Stock, Treppe mit 16 Stufen und Handlauf, kein Aufzug.

Gästezimmer im Haus

Vier Zimmer über der Gaststube

Kein Hotel, vier Zimmer. Hergerichtet 2021, alte Dielen, neue Bäder, Fenster zum Hof. Über der Gaststube heißt auch: Bis halb elf ist es unter Ihnen lebhaft. Wer früh schlafen will, nimmt die Kammer nach hinten.

  • Kastanie

    95,00 €

    Doppelzimmer mit Blick in den Baum, 22 m², Dusche. Das größte und das hellste.

  • Fuhrmann

    88,00 €

    Doppelzimmer zum Hof, 18 m², Wanne. Der Schrank ist von 1890 und knarzt, das gehört dazu.

  • Kammer

    68,00 €

    Einzelzimmer nach hinten, 12 m², Dusche. Das ruhigste Zimmer im Haus.

  • Tenne

    120,00 €

    Familienzimmer unter dem Dach, 28 m², zwei Betten plus Ausziehcouch, Dachschräge. Für Kinder das schönste, für große Erwachsene eine Zumutung.

Frühstück 14,00 € je Person, ab 8 Uhr in der Gaststube, sonntags ab 9 Uhr. Zimmer buchen Sie über die Anfrage für Feiern oder telefonisch — die Online-Reservierung oben gilt nur für Tische.

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Motiv Zimmer Kastanie, Bett angeschnitten, Fenster mit Blick in den Baum · Format 3:4 · Licht Morgenlicht von rechts, Vorhang halb offen
Motiv Hof bei Einbruch der Dunkelheit, geparkte Wagen, Licht aus den Fenstern der Gaststube · Format 21:9 · Licht blaue Stunde gegen warmes Fensterlicht
Schematische Lageskizze des Falkenhofs Vereinfachte Skizze: Der Falkenhof liegt am Falkenhofweg südlich der Kirche von Altenerding. Nördlich davon die Kirche und der Ortskern, westlich der S-Bahnhof Altenerding in acht Minuten Fußweg, östlich die Zufahrt von der B388. Der Hof mit 18 Parkplätzen liegt hinter dem Gebäude, die Terrasse mit der Kastanie südlich davon. FALKENHOFWEG ZUFAHRT B388 S-Bahnhof S2 Altenerding · 8 Min. zu Fuß Kirche Bus 560 Falkenhof Falkenhofweg 2 · ebenerdig Hof 18 Plätze, frei Terrasse unter der Kastanie Eingang

Bildflächen-Ersatz · Hier gehört im späteren Betrieb eine interaktive Karte hin. Die Skizze ist als SVG gesetzt und lädt nichts von fremden Servern nach.